Von Frankfurt ging es über Taiwan schließlich zu unserem eigentlichen Reiseziel Naha (jap. 那覇) auf Okinawa (jap. 沖縄). Insgesamt verbrachten wir zehn Nächte auf der Insel. Obwohl Okinawa vergleichsweise klein ist, bietet die Insel eine große Vielfalt, weshalb wir alle zwei Tage die Unterkunft wechselten, um möglichst viel zu entdecken. Die ersten sowie die letzten zwei Tage verbrachten wir in Naha und erkundeten die Stadt ausführlich.

Okinawa ist die südlichste Präfektur Japans, bekannt für tropische Strände, klares Meer und eine einzigartige Kultur. Naha ist die Hauptstadt Okinawas, ein lebendiges Zentrum mit Häfen, Shoppingstraßen und historischem Flair.
Die ersten zwei Nächte übernachteten wir in einem Airbnb, das uns insgesamt 101,18 € kostete. Die Unterkunft war gut mit der Yui-Rail erreichbar, anschließend mussten wir noch etwa zwölf Minuten zu Fuß gehen. In unmittelbarer Nähe befanden sich wichtige Konbini-Stores wie 7-Eleven und Lawson, was sehr praktisch war.
Da wir erst spät abends in Okinawa ankamen, blieb uns von den zwei Nächten nur ein voller Tag zur Verfügung. Am nächsten Tag machten wir uns daher zu Fuß auf den Weg, um die Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung zu erkunden:
Naminoue Shrine (jap. 波上宮)
Der Naminoue-Schrein ist ein bedeutender Shintō-Schrein in Naha, der auf einer Klippe über dem Meer liegt. Er verbindet spirituelle Ruhe mit einem schönen Blick auf die Küste.
Naminoue Beach (jap. 波の上ビーチ)
Der Naminoue Beach ist ein kleiner Stadtstrand mit hellem Sand und klarem, türkisfarbenem Wasser. Er liegt direkt unterhalb des Schreins und lädt zum kurzen Entspannen ein.
Fukushūen Garden (jap. 福州園)
Der Fukushūen-Garten ist ein traditioneller chinesischer Garten mit Teichen, Pavillons und Brücken. Er wurde als Symbol der Freundschaft zwischen Okinawa und China angelegt und bietet eine ruhige Auszeit vom Stadttrubel.
Naha Kokusai Dori Shopping Street (jap. 那覇国際通り)
Die Kokusai Dori ist die bekannteste Einkaufsstraße Nahas mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und Souvenirläden. Besonders abends herrscht hier eine lebendige und bunte Atmosphäre.
In den letzten zwei Tagen unserer Reise wohnten wir im Hotel Gran View Garden Okinawa. Hier kostete die zwei Nächte inklusive Frühstück 108,78€. Das Essen war typisch japanisch, aber leider nichts Besonderes. Der Pool war saisonbedingt bereits geschlossen, was uns etwas überraschte. Positiv hervorzuheben ist, dass das Hotel einen kostenlosen Shuttle-Service zum Flughafen anbietet.

Wir hatten das Glück, dass nicht weit vom Hotel entfernt ein großes Shopping-Outlet liegt. Zu unserem Aufenthalt fand dort gleichzeitig ein zweitägiges Straßenfest statt, mit mehreren Essensständen und einem wunderschönen Feuerwerk, das etwa drei Viertelstunde dauerte.
Bei den Essensständen muss man jedoch Geduld mitbringen: Die Wartezeiten für die Speisen betrugen oft über eine Stunde. Die Japaner stehen jedoch ordnungsgemäß in der Schlange, um das beste Essen oder Trinken zu bekommen. 😊
Das direkt angrenzende Einkaufszentrum bot mehrere Stockwerke voller Restaurants und Essensmöglichkeiten, sodass jeder sein Lieblingsessen fand – auch wir haben uns dort etwas ausgesucht.
Ein weiteres kleines Highlight war die Boulderhalle, die wir natürlich nicht auslassen konnten und gleich einen kurzen Abstecher machten.
An unseren letzten Tagen nutzten wir noch unseren Mietwagen, bevor wir ihn am vorletzten Tag zurückgeben mussten, und besuchten die Umikaji Terrace auf Senagajima (jap. 瀬長島ウミカジテラス), eine beliebte Aussichtsterrasse mit Geschäften, Cafés und einem tollen Blick aufs Meer und der Landebahn vom Flughafen. Ein kurzen Stopp an der „Pikachu-Straße“ (jap. ピカチュウ通り), einer Straße, deren Silhouette an das Pokémon Pikachu erinnert, durfte auch nicht fehlen.
